Fototipp Hochzeitsfotografie

Fototipp Hochzeitsfotografie

Auch wenn das Wetter nicht immer ein sicheres Indiz ist, spätestens wenn an jedem Wochenende wieder mehrmals die Kirchenglocken erklingen und man hupende Autokorsos hört ist, nein, nicht Fußball-EM, es ist Mai/Juni! Die beliebtesten Monate zum Heiraten - und von einer Hochzeit dürfen unvergessliche Aufnahmen nun mal nicht fehlen. Am sichersten gelingen die mit einem professionellen Hochzeitsfotografen. Wer aber ambitionierte Hobbyfotografen im Familien- oder Freundeskreis hat und sich dadurch den Fachmann sparen möchte, dem können mit den Fototipps von SIGMA dennoch stimmungsvolle Aufnahmen gelingen:

1. (Aus)Gerüstet sein: Um dem feierlichen Anlass gerecht zu werden, empfiehlt es sich für den Amateur auf Hochzeiten mit einer Spiegelreflexkamera zu fotografieren. So können sich auch Hobbyfotografen für die verschiedenen Ereignisse, Räumlichkeiten und Lichtverhältnisse wappnen, indem sie auf die dafür passenden Objektive zurückgreifen: Für Aufnahmen im Standesamt oder der Kirche beispielsweise eignen sich lichtstarke Zooms, wie das 24-70mm F2,8 EX DG HSM oder 17-50mm F2,8 EX DC OS von SIGMA, bei denen dank des Zooms der Standort nicht gewechselt werden muss. Auch lichtstarke Tele-Objektive - wie das 70-200mm F2,8 EX DG OS HSM - eignen sich, um selbst von der Kirchenempore aus die Hochzeit dokumentieren zu können. Für die klassischen Portraits des Brautpaares empfehlen sich „Lichtriesen“ wie das SIGMA 50mm F1,4 EX DG HSM oder SIGMA 85mm F1,4 EX DG HSM, da sie das Paar dank der großen Blende schön vom Hintergrund lösen. Muss bei der Trauung oftmals auf Blitzlicht verzichtet werden, so darf es bei Außenaufnahmen ruhig effektvoll eingesetzt werden, um Schatten aufzuhellen.

2. In hellen wie in dunklen Zeiten: Da im Standesamt oder der Kirche die Lichtverhältnisse oftmals nicht perfekt sind, aber nichts, auch kein Blitzlichtgewitter, den feierlichen Moment der Trauung stören sollte, empfehlen sich besonders lichtstarke Objektive, wie die oben angesprochenen mit einer Lichtstärke von F2,8 oder gar F1,4. Diese fangen aufgrund der großen Blendenöffnung das vorhandene, feierlich stimmungsvolle Umgebungslicht ein. Fehlt ein solches im Amateur-Equipment, sollte man aber zumindest ein noch relativ lichtstarkes Objektiv, wie beispielsweise das SIGMA 17-70mm F2,8-4, zur Hand haben. Das bietet immer noch eine respektable Lichtstärke und einen OS (optischer Stabilisator). Ein optischer Stabilisator im Objektiv erkennt Kameraverwacklungen, durch die Unschärfen im Bild entstehen können, und kompensiert diese. Mit den mit SIGMA OS-Technologie ausgestatteten Objektiven können bis zu 4 Belichtungsstufen ausgeglichen werden. Wenn sich Blitzen dennoch nicht vermeiden lässt, oder aber gestattet ist, dann sollte am besten indirekt über helle Decken oder Wände geblitzt werden. Das führt zu einer gleichmäßigeren, weichen und stimmungsvolleren Belichtung. SIGMAs Aufsteck-Blitzlichtgeräte, wie das SIGMA EF 610 DG ST oder EF 610 DG Super, lassen sich an die gewünschte Stelle ausrichten.

3. Alles heiter Sonnenschein: Die schönste Beleuchtung stellt nach wie vor unsere Sonne dar. Ist sie an dem Tag vorhanden und es geht nun daran die klassischen Portraits des Brautpaares oder die Gruppenbilder zu erstellen, sollte allerdings darauf geachtet werden, diese auch richtig einzusetzen. Guckt das Brautpaar in die blendende Sonne, sind unattraktiv zugekniffene Augen die Regel. Zusätzlich entstehen unschöne Schattenspiele im Gesicht. Besser ist es mit Sonne von der Seite und einem zusätzlich aufgesteckten Blitzgerät oder mit Aufhellern (Reflektorplanen) zu arbeiten. Denn hartes, seitliches Sonnenlicht allein führt ebenfalls zu starken Schatten an Augenhöhlen, Nase und Kinn . Generell ist es schwer, bei starkem Sonnenschein ein weißes Brautkleid nicht überzubelichten. Am besten also ein schattiges Plätzchen mit homogenem Licht wählen, wobei der Hintergrund gerne vom Sonnenlicht durchflutet werden darf. Von eben dem Hintergrund kann das Brautpaar nun sehr schön durch das Spiel mit einer großen Blende gelöst werden. Für solche gelungenen Portraits eignen sich die bereits erwähnt Lichtriesen, SIGMA 50mm F1,4 EX DG HSM oder SIGMA 85mm F1,4 EX DG HSM. Diese Objektive lassen ein dem Anlass angepasstes, traumhaftes Bokeh hinter dem Hauptmotiv entstehen, wie man es von Profibildern kennt.

4. Die Schattenseiten: Was aber, wenn sich die Sonne versteckt und man sich nicht wie ein Profi in ein Fotostudio zurückziehen kann. Für solche Situationen sollte man sich zumindest mit einem Aufsteckblitzsystem rüsten, das mit mehreren Blitzen arbeitet und ein kabelloses Blitzen zulässt. Das Blitzsystem von SIGMA ist hierfür bestens ausgelegt. So kann der Amateur mit von der Kamera losgelöst positionierten Blitzgeräten improvisieren und dennoch für eine stimmungsvolle Ausleuchtung sorgen. Diese „Notfallprozedur“ ist allerdings komplex und nicht gerade einfach und sollte daher vorher genügend geprobt werden.

5. Gut Ding will Weile haben: Egal ob das Brautpaar alleine oder mit Familie und Trauzeugen, für die klassischen Hochzeitsportraits sollte man am Hochzeitstag auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen. Hektik und Anspannung machen sich immer in Bildern erkennbar. Zudem ist es empfehlenswert, sich von der übrigen Hochzeitsgesellschaft zu entfernen. So lässt es sich ungestört arbeiten und das Brautpaar wird nach den ersten paar Aufnahmen entspannter und zu keinem Zeitpunkt abgelenkt.

6. Mit der Liebe zum Detail: Oft sind es auch die kleinen Dinge, die ein Fest besonders machen: Die selbstgebastelte Menükarte, die Deko, die Torte, die Brautschuhe oder der Brautstrauß. Detailaufnahmen sollten in jeder Fotoreportage vorkommen, und nicht zu knapp. Hierfür eignen sich unter anderem SIGMAs Makroobjektive, die Details bis zum Maßstab 1:1 wiedergeben können. Aber auch die bereits erwähnten Lichtriesen sind wunderbar geeignet, da sie das Detail dank der großen Blende schön vom Hintergrund lösen. Egal ob glückliches Brautpaar oder Hochzeitstorte – es lohnt sich immer auch einen Blick „hinter das Motiv“ zu werfen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn später im Hintergrund etwas Störendes entdeckt wird.

7. Fotos nach Plan: Generell sollte bereits vor der Hochzeit geklärt werden, was die wichtigsten Programmpunkte sein werden, welchen Stil die Reportage haben soll, welche Posen das Brautpaar bei den klassischen Portraits einnehmen möchte und welche Familienfotos und Gruppenkonstellationen an dem Tag gewünscht werden. Ein Profi arbeitet mit Regieplan und auch der Amateurfotograf sollte im Vorfeld mit dem Brautpaar eine Checkliste erstellen, in der alle wichtigen Fotoszenen des Hochzeitstags festgehalten werden. So stellt er sicher, in der Hektik kein wichtiges Foto zu vergessen, den Geschmack des Brautpaares zu treffen (denn der muss nicht immer der eigene sein) und  auch anschließend noch mit dem Brautpaar befreundet zu bleiben, da er ihm nicht aufgrund fehlenden oder nicht gefallenden Fotos „DEN Tag“ vermasselte.

Extratipp: Was Neues, was Blaues, was Geborgtes – der SIGMA Leihpool. Wer nur für eine Hochzeit ein bestimmtes Objektiv braucht oder wer gerne mal im Vorfeld ausprobieren will, welches Objektiv das richtige für ihn ist, der kann sich bei SIGMA (Deutschland) Objektive, aber auch digitale Spiegelreflexkameras, Blitzlichtgeräte oder eine komplette Studioblitzanlage für bis zu vier Wochen gegen eine kleine Gebühr ausleihen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.